Behandlung von Parkinson

Die Anti-Parkinson-Therapie basiert auf mehreren Säulen: Die medikamentöse und die invasive Behandlung (z. B. Tiefe Hirnstimulation). Die Begleittherapien (z. B. Physio- und Ergotherapie, Logopädie). Die psychologische Begleitung von Betroffenen und Angehörigen. Alle Methoden fokussieren auf die Symptombehandlung, denn eine kausale Behandlung wird erst möglich, wenn die Ursachen von Parkinson geklärt sind.

Nachdem die Diagnose «idiopathisches Parkinsonsyndrom» gestellt wurde, sind stets zwei Fragen zu klären: «Wann soll mit der medikamentösen Therapie begonnen werden?» und «Wie bzw. mit welchen Mitteln soll die Therapie gestartet werden?». Diese beiden Fragen sind vor allem unter den Gesichtspunkten der Langzeitverträglichkeit und der Langzeitwirksamkeit der Therapie von grosser Bedeutung.

Medikamentöse Therapie

Wenn die Diagnose gestellt ist, muss nicht immer sofort eine Behandlung erfolgen. Patient und Arzt bzw. Patientin und Ärztin besprechen gemeinsam, wann die Beeinträchtigung durch die Symptome so gross ist, dass Medikamente eingesetzt werden müssen. Dies hängt unter anderem auch von beruflichen, sozialen und ganz persönlichen Umständen ab.

Medikamentöse Therapie

Nicht-medikamentöse Therapie

Das Ziel aller Begleittherapien, die im Rahmen der Rehabilitation zur Anwendung kommen, ist es, deutlich eingeschränkte Fähigkeiten der Betroffenen zu verbessern und auf möglichst hohem Niveau zu erhalten bzw. bereits verlorengegangene Fähigkeiten wieder neu zu vermitteln. Durch diese Verbesserungen ihrer eigenen Fähigkeiten werden die Betroffenen selbstständiger, können das Alltagsleben besser meistern und geniessen dadurch eine deutlich höhere Lebensqualität.

Nicht-mendikamentöse Therapie

Invasive und operative Massnahmen

Im fortgeschrittenen Stadium von Morbus Parkinson, wenn es zum vermehrten Untergang der Dopamin produzierenden Nervenzellen kommt, sowie die Fähigkeit dieser Zellen, Dopamin zu speichern, nachlässt, wird die Wirkung der eingesetzten Medikamente im Tagesverlauf unausgeglichen: Es treten Wirkfluktuationen und unwillkürliche Bewegungen auf. Dabei kann es zu starken und teils plötzlichen Schwankungen der Beschwerden kommen, die von Überbewegungen (Dyskinesien) bis zu starker Bewegungsarmut (Blockaden) reichen. Dann sind invasive oder operative Therapien eine Option.

Invasive und operative Massnahmen
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