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Filme über Parkinson

Eine Auswahl an interessanten Porträts von Betroffenen sowie von Filmprojekten über die Parkinsonkrankheit. Eine Jungbetroffene begibt sich auf eine Schlittenhundefahrt nach Lappland. Ein Betroffener kocht kreativ und macht farbige Pasta. Eine weitere Betroffene lässt sich vor und nach der Hirnoperation für eine Tiefe Hirnstimulation porträtieren.

Kurzfilm «Feeding Spark» – Kreativität mit Parkinson

Das Zentrum für Parkinson und Bewegungsstörung der Universitätsklinik für Neurologie Bern hat unter der Leitung von Dr. med. Ines Debove gemeinsam mit der Filmemacherin Bettina Rotzetter einen Parkinsonbetroffenen porträtiert. Dank der Pastakunst könne er besser mit seiner Erkrankung umgehen, erzählt Urs Bratschi in «Feeding the Spark». Kreativität könne dabei helfen, sich auf das zu konzentrieren, was noch funktioniere, sind sich auch die drei Parkinson-Expertinnen Ines Debove, Neurologin am Inselspital Bern, Marie Maradan-Gachet, Neuropsychologin am Inselspital Bern und Blanca T. M. Spee, Forscherin Kunst, Kreativität und Parkinson an der Radboud UMC in den Niederlanden und an der Universität Wien, einig.
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Kurzfilm «Hä? lueg mou» - Kreativität mit Parkinson

Das Zentrum für Parkinson und Bewegungsstörung (ZfPB) des Inselspitals Bern hat unter der Leitung von Dr. Ines Debove das Filmprojekt «Kreativ mit Parkinson» produziert und am Informationstag von Parkinson Schweiz am 8.September 21 präsentiert.
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SRF Dok Abenteuer Schlittenhunde – Mit Huskys unterwegs in Finnisch Lappland

Fünf Schweizer Abenteurer wagen eine Husky-Tour in die Wildnis von Finnland. Sie sind in Lappland 200 Kilometer mit Schlittenhunden unterwegs, übernachten in Zelten und trotzen der Kälte. Ein lang gehegter Traum geht für sie auf dieser einmaligen Reise in die nördlichste Region Finnlands in Erfüllung. Mit dabei ist Silvia, eine junge Parkinsonbetroffene.
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Kurzfilm «Le Mani» – Kreativität mit Parkinson

Gerade in der herausfordernden und ungewissen Zeit der Corona-Pandemie kann durch kreatives Schaffen positive Energie freigesetzt werden. Das Zentrum für Parkinson und Bewegungsstörung der Universitätsklinik für Neurologie des Inselspitals Bern hat unter der Leitung von Dr. med. Ines Debove das Filmprojekt «Le Mani» initiiert und Parkinsonbetroffene gebeten, ihre kreativen Projekte in einem Video zu teilen. Die Filmemacherin Bettina Rotzetter schuf daraus ein einfühlsames und inspirierendes Gesamtwerk, das die verschiebenden Facetten der Kreativität aufzeigt und auch anderen Betroffenen Mut und Freude machen soll.
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Filmprojekt «Ig, Du u de Parki»

Silvia und Ruedi haben Parkinson. Die Filmemacherin Bettina Rotzetter von der Fernwerk GmbH und Dr. med. Ines Debove von der Universitätsklinik für Neurologie des Inselspitals Bern haben die beiden einen Tag lang begleitet. Der daraus entstandene Kurzfilm zeigt eindrücklich, wie die Parkinsonbetroffenen und ihr Umfeld mit der Erkrankung umgehen. Ziel der Initianten Parkinson Schweiz und Inselspital ist es, Parkinsonbetroffene zu ermutigen, über Ihre Situation zu reden. Zudem soll der Film die Öffentlichkeit für die unterschiedlichen Aspekte der Erkrankung sensibilisieren.


SRF 1 Sendung «mitenand» – Porträt über die junge Parkinsonbetroffene Emma Brown

Emma Brown bekam die Diagnose Parkinson. Die Jungbetroffene musste ihren Traumjob als Reitpädagogin aufgeben und ihr Leben stark einschränken. Ein Bericht von Marina Rumjanzewa.
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SRF «Puls» porträtiert Doris Wieland vor und nach der Operation für die Tiefe Hirnstimulation

Mit 47 erhielt Doris Wieland die Diagnose Parkinson. Die Pflegefachfrau arbeitete noch auf ihrem Beruf, als «Puls» sie im Februar 2005 erstmals porträtierte und im Studio befragte. Seither ist die Erkrankung fortgeschritten. Ihren Beruf musste sie in der Zwischenzeit aufgeben.15 Jahre später hat sie sich für eine Hirnoperation entschieden für die Tiefe Hirnstimulation (THS).

  • Leben mit Parkinson (7) Puls-Sendung vom 6.12.2021. Sechs Jahre später: Wie geht es Doris Wieland
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  • Leben mit Parkinson (6) Puls-Sendung vom 24.3.2015. Voller Erfolg mit kleinen Wermutstropfen
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  • Leben mit Parkinson (5) Puls-Sendung vom 12.6.2014. So lief die Hirn-OP (THS) gegen Parkinson ab
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  • Leben mit Parkinson (4) Puls-Sendung vom 5.6.2014. «Mein Leben hat sich total verändert»
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  • Leben mit Parkinson (3) Puls-Sendung vom 2.6.2014. Sechs Stunden später zwei Sonden im Hirn
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  • Leben mit Parkinson (2) Puls-Sendung vom 26.5.2014. Anstrengendes Testprogramm vor der Hirn-OP (THS)
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  • Leben mit Parkinson (1) Puls-Sendung vom 19.5.2014. Wenn der Parkinson überhand nimmt
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«Saiten des Lebens» (2012)

Jahrzehntelang spielten drei Männer und eine Frau gemeinsam in einem Streicherquartett und tourten erfolgreich um die halbe Welt. Vor der neuen Spielsaison informiert Peter (Christopher Walken), Cellist und Gründer der Gruppe, dass er an Parkinson erkrankt ist. Sein Wunsch ist ein letztes grosses Konzert, wenn es die Krankheit zulässt. Doch dann brechen unterdrückte Konflikte hervor. Robert (Philip Seymour Hoffman) möchte nicht mehr nur die zweite Geige spielen. Das Spielfilmdebüt des Regisseurs Yaron Zilberman beleuchtet menschliche Empfindungen.

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«La Dernière Fugue» (2011)

Der griesgrämige Anatole (Jacques Godin) leidet an Parkinson, doch trotz seiner fortgeschrittenen Krankheit bevormundet er immer noch seine erwachsenen Kinder. Aus dem Blickwinkel seines Enkels lernt man nach und nach die menschlichen Seiten des tyrannischen Alten kennen, seine Gefühle und Bedürfnisse, und die komplexe Beziehung zu seinem Sohn André (Yves Jacques), der seinem Vater doch noch näher zu kommen versucht. Der Film der 1950 geborenen Schweizer Regisseurin Léa Pool ist eine Hymne ans Leben mit seinen Sonnen- und Schattenseiten.

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«Nebenwirkung inklusive» (2010)

Die Künstlerin Maggie (Anne Hathaway) und der Charmeur Jamie (Jake Gyllenhall), Vertreter bei einem Pharmakonzern, lernen sich kennen und lieben. Die junge Maggie hat Parkinson. Mit der Zeit versteht Jamie, wie stark die Krankheit ihre gemeinsame Zukunft beeinträchtigen wird. Er sucht nach alternativen Therapien. Dafür reist er mit Maggie durchs ganze Land, besucht Vorträge und lässt sie testen – bis es ihr zu viel wird. Der amerikanische Regisseur Edward Zwicks pendelt mit dem Film über eine Jungbetroffene zwischen Leidenschaft, Satire und Drama.

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«Zeit des Erwachens» (2002)

Dr. Sayer (Robin Williams) ist ein junger Arzt und neu in der Nervenklinik. Neben den "normalen" Geisteskranken begegnet er hier Menschen, die an einer besonderen, äusserst seltenen Gemütskrankheit leiden. Hoffnungslose Fälle, die, von den Medizinern abgeschoben, hinter einer Mauer des Schweigens dahinvegetieren. Leonhard (Robert de Niro) ist einer der Patienten. Fasziniert von seinem grotesken Charme und dem rätselhaften Krankheitsbild, entschliesst sich Dr. Sayer, an ihm ein neues Medikament auszuprobieren. Das Medikament heisst Levodopa, mit dem bislang die Parkinson-Krankheit behandelt wurde. Als Leonard eines Morgens tatsächlich sprechen und nach dreissig Jahren auch wieder laufen kann, glauben alle sofort an ein Wunder...

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten, die der britische Arzt Oliver Sacks in den 1960er Jahren im New Yorker Montefiore Medical Center erlebte. Originaltitel: Awakenings

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