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Zum Jahr der Freiwilligen 2026

Interview mit dem Selbsthilfegruppen-Leiter Michele Bottani

Was ist das Wichtigste, das du im Rahmen deiner ehrenamtlichen Tätigkeit gelernt hast?

Dass es gut tut, anderen Personen zu helfen. Ich möchte Freiwilligenarbeit nicht idealisieren, jeder geht seinen Weg, und für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich zur Verfügung stelle, ohne im Gegenzug etwas dafür zu erwarten.

Warst du auch schon frustriert? Was hat dich zum Weitermachen motiviert?

Ich glaube nicht, dass das ehrenamtliche Engagement an sich frustrierend sein kann. Frustrationen entstehen aus organisatorischen Gründen, etwa bei der Suche nach neuen Freiwilligen, weil es immer schwieriger wird, neue Kräfte zu gewinnen.

Was sagst du, wenn du jemandem ansprichst, der oder die sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat?

Erwachsene ermutige ich, es zu versuchen und ohne Ängste zu kommunizieren, wofür sie zur Verfügung stehen. Bei Jugendlichen gehe ich anders vor. Ich lade sie ein, an einer Aktivität teilzunehmen, sensibilisiere sie für die Probleme von Betroffenen und ermutige sie, sich entsprechend zu verhalten, zu helfen und zu trösten, wenn sie spüren, dass jemand mit Problemen zu kämpfen hat. Meine Hoffnung ist, dass diese Erfahrung dazu anregt, darüber nachzudenken, was sie in Zukunft beitragen könnten.

Michele Bottani, Selbsthilfegruppen-Leiter Lugano

Freiwillig engagieren

Rund 80 Selbsthilfegruppen (SHG) in drei Sprachregionen bieten Betroffenen und ihren Angehörigen eine wichtige Unterstützung.

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