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05. Oktober 2018

Reden über Parkinson am Inselspital Bern


An der Informationstagung vom 14. September am Inselspital Bern nahmen knapp 200 Interessierte teil.
Der Andrang am Inselspital Bern zur Informationstagung Parkinson war gross. In den Vorträgen wurde betont, wie wichtig es sei, miteinander zu reden. «Die Angehörigen sind immer mitbetroffen», sagte Dr. med. Helene Lisitchkina, Leitende Oberärztin an der Klinik Bethesda in Tschugg. Als Basis für eine gute Partnerschaft – trotz Parkinson – sieht die Ärztin Rücksichtnahme und Verständnis einerseits und Wertschätzung andererseits. Dr. Ines Schweizer sprach über Sexualität und Parkinson. Sie erinnerte daran, dass es in jeder Partnerschaft gut sei, über Sexualität zu reden, über Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen. Bei Problemen solle das Thema beim Arzt angesprochen werden, denn diese könnten bei Parkinson medikamentös beeinflusst sein. «Auf Veränderungen gilt es zu reagieren, damit beide zufrieden sind.»