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03. Juli 2018

Kulturreise nach Nordsizilien

Seit 2012 organisiert Hansruedi Sieber Parkinsonferien auf Sizilien. Ein Arzt und eine Pflegefachfrau von Parkinson Schweiz begleiten jeweils die leicht bis mittelschwer Betroffenen. Ein Erfahrungsbericht.


Am Samstagmorgen Ende Mai begrüssten sich alle freudig am Flughafen Zürich. Einige Parkinsonbetroffene waren zum ersten Mal bei den Sizilienferien dabei. Nach einem eher unruhigen Flug und anschliessender Busfahrt trafen wir im Hotel ein und wurden mit einem Willkommens-Drink am Pool begrüsst.

Am ersten Morgen kamen einige auf die Idee, um 7.00 Uhr ein Bad im Meer zu nehmen, und machten das dann jeden Tag. Einmal waren 13 der 17 Gruppenmitglieder im Wasser.

An unserem ersten Tag bummelten wir durch Cefalù im Norden Siziliens. Der Reiseleiter Hansruedi Sieber führte uns von Highlight zu Highlight – architektonisch, geschichtlich und kulinarisch. Einmal fuhren wir mit unserem Bus nach Palermo, einer Stadt voller Gegensätze: Kirchen mit funkelnden Mosaiken unweit von bröckelnden Fassaden und farbigen Marktständen. Später besuchten wir in Monreale den wunderschönen Dom, setzten uns danach in ein Strassenrestaurant und liessen uns frittierte Fleisch- und Käsekugeln schmecken.

Die andern Tage verliefen ebenfalls abwechslungsreich. Einmal machten wir einen Ausflug ins hügelige Hinterland zum Berg Capo Tindari, auf dem das Wallfahrtskloster mit der schwarzen Madonna thront. Ein andermal unternahmen wir eine Bootsfahrt. Und wir besuchten die Villa Palagonia in Bagheria, ein Barockschloss nahe Palermo, das wegen seiner Statuen bekannt ist als Villa der Monster.      Ursula Arnold