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16. Juli 2019

Ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Informationstagung in Valens vermochte rund 70 Interessierte anzulocken. Das Publikum erfuhr viel über die Patientenrechte.


Von Zürich, Luzern und sogar von Bern sind Interessierte an die Parkinson-Informationstagung nach Valens gereist, das in einem Hochtal an der Grenze zu Graubünden liegt. Nach dem von der Klinik offerierten Mittagessen begrüssten sie der Leitende Arzt Prof. Dr. med. Veit Mylius sowie die Geschäftsführerin von Parkinson Schweiz Carmen Stenico.

Der Oberarzt Peter Eisenhut beschrieb, was ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis speziell für chronisch Kranke ausmacht: Vertrauen sowie Gespräche auf Augenhöhe, um Entscheidungen partizipativ zu treffen. «Neben der ärztlichen Kunst braucht es auch die Achtsamkeit des Arztes oder der Ärztin für den Patienten oder die Patientin, denn Patienten haben das Recht mitzubestimmen.» Der Referent empfahl, sich bei wichtigen Gesprächen von Angehörigen begleiten zu lassen. Zudem verwies er auf die Patientenverfügung, in der festgehalten werden kann, wer Entscheidungen trifft, wenn Patienten dies nicht mehr selber tun können.

Die Physiotherapeutin Martina Zehnder stellte das nach Lee Silverman benannte LSVT-Big-Training vor, das in Valens praktiziert wird.

(Text Eva Robmann, Fotos Kurt Heuberger)