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26. Juni 2019

Angehörige in Zürich

An der Informationstagung vom 25. Juni in Zürich standen die Angehörigen im Zentrum. Die Mitsprache von Patienten und Angehörigen ist wichtig.


An der von Parkinson Schweiz und der Universität Zürich durchgeführten Informationstagung haben rund 150 Interessierte teilgenommen.

Prof. Dr. med. Christian Baumann, Leitender Arzt an der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich (USZ), fragte das Publikum, was eine gute Arzt-Patienten-Beziehung ausmache. Es waren sich alle einig: Der Patient oder die Patientin steht im Zentrum. «Der Mensch muss gesamthaft gesehen werden: in seinem Umfeld, mit seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten», sagte der Parkinsonexperte.

«Die Mitsprache von Patienten und Angehörigen ist wichtig», sagte die Pflegefachrau und Parkinson-Nurse Mechthild Uhl des USZ. Sie lernt in Gesprächen mit Parkinsonbetroffenen deren Alltag und soziales Umfeld kennen. Diese Standortbestimmung helfe, den individuell richtigen Therapieentscheid zu treffen.

(Text und Fotos: Eva Robmann)